„Stark“ ist für mich schon immer ein sehr positives Wort gewesen mit einer besonderen Bedeutung. Weil meine Mutter „stark“ war. Weil ich „stark“ sein musste und dies auch sehr früh von mir verlangte. Weil „starke Frauen“ für mich besondere Menschen darstellten. Eingeständig, fähig, durchhaltend, ehrgeizig, willenstark, mutig, sich für Andere einsetzend, überzeugt… all diese Eigenschaften brachte ich in Verbindung mit diesen Frauen und auch dem Wort an sich. So nahm ich das Wort wohl in Verbindung mit Charakterstärke, Tapferkeit aber auch Stolz und Stil war und muss es auch früher in solch einem Kontext selbst verwendet haben. Jedoch eine Freundin – deren Annsicht und Meinung ich sehr schätze – hatte ein sehr negatives Gefühl dem Wort stark gegenüber.
Woher kommt also unser Gefühl zu Worten und wie erhalten sie ihre unterschiedlichen Bedeutungen? Warum passiert es so oft, dass zwei Menschen ein und das Selbe meinen, doch ganz andere Worte hierfür gebrauchen; sich sogar deswegen streiten, weil sie denken der Gegenüber sieht es anders oder versteht einen nicht. Manchmal finden wir etwas auch beleidigend, obwohl es der andere fast schon als Kompliment aussprechen wollte.
Es sind wohl unsere Erfahrungen mit dem Wort, dessen Begleitumstände und der Zusammenhang zwischen ihm und unserem Leben und vielleicht auch unsere psychische Verfassung in dem Moment, in welchem es zum ersten mal in unser Leben tritt, die ihm seine erste und Grundlegende Bedeutung geben. Weitere sich von dieser unterscheidenden Erfahrungen können seine Bedeutung verändern.
So empfand meine Freundin Ella das Wort „stark“ als eine Beschreibung von etwas Aggressivem, sich gewaltvoll Durchsetzendem oder auch Verdrängendem, wie z.B. etwa eine hohe, dicke, bedrohliche Mauer, welche nicht zu durchbrechen ist. Solch eine Mauer kann negativ (bedrohlich) aber auch positiv als „stark“, im Sinne der Verkörperung von Stabilität, Standhaftigkeit und Sicherheit, empfunden werden. Diese Bedeutungen lassen sich dem Wort auch allgemeiner zuschreiben. Wir verwenden stark, z.b. im körperlichen Sinne, wenn sich jemand gewaltvoll durchgesetzt hat, was nicht wirklich etwas positives im Bezug auf die Charakterstärke des Menschen darstellt und sagen „dieser ist der Stärkere“. Stark kann auf unterschiedliche Arten Macht bedeuten. Der Stärkere ist oft der Überlegene, der seine Situation ausnutzen kann, der überwältigen kann und dabei wie auch ein starkes Material ein Schwächeres, wie z.B. eine Säure Textilfaser, zerstören kann. In etwa Das und weitere Assoziationen, waren Empfindungen gegenüber dem Wort „stark“, welche Ella im Kopf hatte, wenn sie das Wort hörte, sah, las und auch selbst gebrauchte. Natürlich kennt sie auch die positive Bedeutung des Wortes, hat aber vielleicht weniger Umgang mit dieser gehabt oder einfach mehr mit der negativen Bedeutung von „stark“.
Da wir jedoch Beide der Ansicht sind das zu wahrer inneren Starke gehört, den Menschen welche uns ein Unrecht angetan haben, möglichst diesen Schaden nicht zuzufügen um ihnen so zu zeigen, dass es nicht sein muss sich so wie sie zu verhalten, um sie zu verwundern, dass wir nicht zurück schlagen um sie so zum nachdenken zu bringen… . Nur leider heißen auch wir nicht Dalai Lama…
…Ja deswegen werden wir uns dennoch, noch oft über solche Geschichten unterhalten, nur wenn sie von „starken“ Menschen spricht, wird sie Worte gebrauchen, wie standhaft, kontrolliert, wohlwollend, fähig… und ich werde sagen, „ein starker Mensch“, mit dem Unterschied, dass wir wissen und nun auch verstehen können, was der andere meint und so werden wir wahrscheinlich doch wieder in der Faszination über Worte, den Empfindungen ihnen gegenüber und deren Bedeutung hängen bleiben.
Über die Empfindung von Worten
Gute Nacht 2
( neue Bedeutung = neue Erklärung )
Gute Nacht heißt: schlaf gut Fee, schlaf gut kleiner Wolf. Ich habe euch sehr lieb!
Gute Nacht heißt: Nach dem ich den Pulli, liebe Fee in deine Hose getan habe, weil dir kalt ist, kann ich endlich lernen.
Gute Nacht heißt: Dass du mich wieder rufst ist schon ok, ich kann ja auch noch um 12Uhr Geschichte machen.
Gute Nacht heißt: Lass deinen Bruder doch meckern, wenn du still bist und schläfst wird er auch bald schlafen!
Gute Nacht heißt: In der Geschi-Klausur Morgen kann ich mir ja auch was ausdenken oder an Stelle über die Zeit nach dem Krieg in Deutschland, über den Krieg kleinen Kinder, den sie führen wenn sie nicht schlafen wollen, schreiben…
„Und nun schlaft doch bitte, bitte, bitte …ihr seid doch sonst nicht so!“, denke ich, während ich ganz ohne mir gute Nacht gesagt zu haben einnicke…
Ein Traum
( Traumdeutungen erlaubt
)
Die Sonne scheint durch ein kleines Fenster in einem weiß-blau gehaltenen Bad unter dem Dach. Ich muss mich wohl gewaschen oder geduscht haben. Dass ich in einer großen Villa wohne mit einer reichen großen Familie, in welcher ich eines von mehreren Kindern bin, sehe ich nicht, denn das Bad ist nicht protzig, sondern klein und hübsch, aber ich weiß und fühle, dass es so ist. Ich lebe dort schon immer und doch fühle ich mich neu. Mir scheint auch als hätte mein alter im Traum öfter variiert: Zu Beginn war ich in meinem realen alter, dann wieder ein Kind und danach wieder älter, aber ich war immer Ich mit meinem vollen Bewusstsein.
In dem Bad sehe ich etwas an der Wand zwischen Heizung und Boden gequetscht. Es ist ein Mann und als ich ihn entdecke steht er auf und kommt auf mich zu. Ich erkenne sofort “ es ist ein Eindringling, ein Dieb, ein Verbrecher. Doch Angst habe ich keine, statt dessen schreie ich ihn an ich würde sofort die Polizei rufen, was ihm denn einfallen würde. Dann wird mir bewusst, dass ich alleine bin. Meine große Familie ist nicht da und keiner würde meine Schreie hören können. Also nimmt er mich zu Geisel. Das ist einer der Momente, in denen ich ein Kind bin. Wir gehen eine lange, große geschwungene Treppe, wie man sie aus Filmen kennt, hinunter. Ich bleibe an einer Wand an der Treppe stehen, von der aus ich an ihr vorbei nach Recht in das Wohnzimmer sehen kann. Und da haben total Verrückte unser Haus besetzt. Sie wirken wie eine Gang oder Bande und tragen bunte, extravagante Kleidung. Sie fühlen sich machtvoll und verhalten sich zum teil widerlich und Sitten los, machen alles dreckig, essen unsere Speisen, besaufen sich und springen auf den Tischen und Sofas herum. Es sieht aus wie Sodom und Gomorra. Eine scheint zu fragen, ob sie irgendwas mit mir anstellen sollen. Ich ziehe mir mein Nachthemd an, vergesse fast, dass mich einer nackt sehen könnte, drehe mich dann aber um. Warum auch immer… Und überlege wie ich an ein Telephon komme, oder ob sie es merken würden, wenn ich einfach verschwinden würde. Bis mir eine Idee kommt und ich den einen Verbrecher, der bei mir im Bad war rufe. Er ist groß und seine Haare und Augenbraun sind so hell, dass man sie fast nicht sieht. Und ich sage: „Hey, du würdest ein verdammtes Problem haben, wenn die Polizei kommt und sie finden mich im Garten wieder, nach dem ich aus dem Fenster gesprungen bin, was sagst du denen dann?!“ So möchte ihm, dass Gefühl geben, ihm meinen Mord anzuhängen. Also renne ich los, er mir hinterher. Bis ich am Fenster stehe und schaue wie ich Fallen könnte um möglichst nicht drauf zu gehen. Dann hat er mich eingeholt bis zu dem Dachfenster… ich schaue ihm in die Augen. Wir beide stehen still. Meine Hand am Fensterrahmen. Ich überlege kurz…
und springe. Ich lande auf einem Teil des Daches, rutsche hinunter und falle in einen riesigen Haufen Blätter. Als ich wieder von einer anderen Seite durch unseren Party- uns Tanzsaal ins Haus hinein gehe. Begnet mir Ulli der Freund meiner Mutter und ich möchte ihm alles aufgeregt erzählen, doch er weiß längst Bescheid und sagt nur : „Das passiert dauernd! Wir sind reich, ist doch klar, dass die Leute neidisch sind und was wir haben zerstören aber auch etwas davon abhaben wollen.“ Also tanzen wir einen Walzer mit vielen anderen Paaren. Viele meiner Freunde sind da und als ich später auf einer Couch in dem goldnen, riesigen Raum bei ihnen sitze, lacht mich Jan an, den ich in diesem Traum, erst in dem Moment kennen lerne, aber ihn dennoch längst kenne und um alles weiß, was ich in Wirklichkeit mit ihm erlebt habe. Da mein Bewusstsein um mein anderes Leben noch immer vorhanden ist, doch das der anderen nicht, weil sie auf seltsame Weiße schon immer dieses Leben geführt hatten…
Er lacht, wie noch nie und liebt mich. Ich lächle zurück und in mich hinein, halte das Leben für schön und schön lächerlich und mache mir nie wieder Sorgen.
Hallo, mein Name: Nadine!
(Für die, die mich noch nicht kennen, für die welche glauben zu wenig von mir zu wissen, und gerne auch für die, die ihre Sichtweiße über mein Wesen durcheinander bringen wollen)
Wahrscheinlich war ich in letzter Zeit zu viel mit leben beschäftigt um zu schreiben, wenn ich jetzt neben dem Lernen noch genug Zeit finde, werde ich das ändern.
Wie es gerade bei mir läuft? Gut. Besser!
Ich habe Erfolge erzielt im Bereich „weniger Sorgen und Gedanken machen-.
Meine Familie ist die alte, das bedeutet: spaßig, laut, hektisch und sehr unterhaltsam(„Ich bin gerne bei euch und ich liebe euch alle!“)
Meine Freunde sind auch toll wie immer. Sie sind sehr verständnisvoll, geduldig mit mir, sind für mich da und geben sich Mühe mich zu verstehen, na ja manche haben nicht soo viel Zeit, weil sie im Gegenteil zu mir so vernünftig sind und sich Zeit fürs Lernen nehmen, aber da bin ich dann verständnisvoll, hoffe ich doch?!
Meine Beziehung… . Ich könnte ja jetzt auch sagen, wie immer, denn sie ist noch immer alles andere als alltäglich, aber genau deswegen gibt es in ihr gar kein „wie immer“ oder ist das „wie immer“ das „es ist immer anders“ ? Keine Ahnung, Ich kann nur sagen, dass sie schön ist. Wie ich sie momentan beschreiben würde? Ruhig, ja das ist sie eigentlich nicht immer
, was vielleicht auch gut so ist. Ansonsten hat mein lieber Jan von meinem Exfreund eine Flasche auf den Kopf bekommen. Das ist gar nicht gut. Denn da kann -verdammte Scheiße- viel passieren und Menschen wie der Jan sollten erst recht keine Flaschen auf den Kopf gehauen bekommen!!! Ich werde mich auch hüten Christian zu warnen, was die Anzeige von Jans Seite aus belangt. Es sei denn er findet den Zettel auf dem die Adresse der Blog-wg steht, dann liest er das hier. Und dann soll er hier auch lesen das ICH nicht Schuld bin, dass ER sich mit seinem Verhalten jegliche Chance auf eine baldige Freundschaft zwischen ihm und mir verbaut hat.
Für mich ist das ganz und gar nicht schön, ich mag nämlich nicht, dass Menschen welche mir mal nah waren und ich was von ihnen halte, einfach aus meinem Leben verschwinden. So bin ich halt, ich habe auch fast jede meiner bis her geführten Beziehungen beendet und doch wollte ich mich nie ganz von dem Menschen trennen und es hat mir auch nicht gut getan, falls es doch der Fall war.
Auf meiner Arbeit im Alnatura läuft es sehr gut, die Mitarbeiter sind nett und meine Chefin nimmt mich jetzt schon nach Problemlösungen in den Arm
.
Meine Babysitterkinder sind sehr lieb, aber auch anstrengend. Ich lerne viel von ihnen.
Neben meinen drei Kindern im Alter von fünf, sieben und acht Jahren, habe ich jetzt noch einen kleinen 15 Monate alten „Wolf“ und seine dreieinhalbjährige Schwester „Fee“.
Zur Schule mag ich lieber nicht so viel sagen. Einige von euch wissen ja, dass ich mich sehr wohl fühle auf der Brecht “ mich auch wieder für den SV-Vorstand habe aufstellen lassen – aber notentechnisch läuft es da nicht soo gut.
So… Weiteres und Anderes beim nächsten mal, jetzt werde ich lernen, ich werde, ich werde, weil ich muss… wer mir das Geheimnis für Konsequenz verraten möchte, bitte tu es!