Teil 2

Bei dem Arzt angekommen, schaute ich zunächst nach meiner Freundin, welche ich beauftragt hatte dort mit dem Auto hin zu kommen, um nicht vielleicht unter Enttäuschung den ganzen Rückweg wieder mit dem Bus anzutreten zu müssen.
Sie war auch bald da und ich wurde in das Behandlungszimmer gebeten. Der Arzt sprach nicht viel mit mir und sagte mir auch nicht was er alles vorhatte zu untersuchen. So erklärte ich ihm, für was ich die Untersuchung und die Bescheinigung benötige und fragte nach den Kosten, da mir ja versprochen wurde, dass sie mir in diesem „persönlichem“ Vorgespräch mitgeteilt werden. Herr Doktor T. aus der Praxisgemeinschaft des Gesundheitszentrums in Riedstadt Goddelau, sagte mir jedoch im Wiederspruch zu seiner „Sprech-Stunden- Hilfe“, dass sich die Kosten nicht vor der Untersuchung bestimmen ließen. Er meinte es sei von Fall zu Fall unterschiedlich was solch eine Untersuchung kosten würde. Zu meinem Entsetzen erführ ich – leider erst im Nachhinein- , dass der Arzt, dazu verpflichtet ist dem Patienten alle Kosten, welche nicht von der Krankenkasse übernommen werden, vor der Untersuchung ungefähr zu nennen.
Gesetz den Falls der Arzt verhält sich nicht dem entsprechend, ist der Patient nicht verpflichtet die Kosten zu tragen. Denn es ist so nicht mehr nachvollziehbar, ob der vom Arzt verlangte Betrag, tatsächlich seinen Dienstleitungen entspricht.
Herr Doktor T., nutzte aus, dass ich mir dieser Tatsachen nicht bewusste war.
Und ich glaube nicht, dass ich hinsichtlich dessen der einzige Patient bin.
Dennoch, ich ließ mich nicht darauf ein erst untersucht zu werden. So erklärte ich ihm, dem Internisten, welcher solche Untersuchungen bestimmt schon oft gemacht hat, dass ich eine ganz einheitliche Untersuchung zu meiner Tautauglichkeit haben möchte. Doch er war bereits aufgestanden ohne mich aufzuklären was er nun genau untersuchen wird und drängte mich in eine kleine Behandlungskammer. Allmählich fühlte ich mich nicht nur damit unwohl, dass er mir einfach nicht sagen wollte was die Untersuchung kostet, sondern die gesamte Situation und seine Art lösten Unbehagen in mir aus.
Wir standen nun vor der Tür einer Kammer, in welche er mich hinein bat. Ich war recht verwirrt, darüber dass er mir einfach nicht sagen wollte, was es kostet, er schien mich einfach nur „behandeln“ zu wollen. Als ich dann in dieser Kammer stand, dachte ich mir „Moment“ bevor er mich nun gleich auf diese liege stoßen lasse – er war mir wirklich sehr nah und ich fühlte mich sehr gedrängt und auch bedrängt von ihm – muss ich Klartext mit ihm reden.

Ich stellte klar, dass ich wissen muss, was die Untersuchung kostet und das ich mich vorher nicht untersuchen lassen mag. Ich sagte ihm: “ Wissen sie ich bin Schülerin und zahle den Beleg, welchen ich brauche selbst. Ich kann es mir nicht leisten mehr als 50 Euro zu zahlen.“ Darauf entgegnete er mir, dass er es noch nicht erlebt hätte, dass jemanden die Kosten wichtiger sind als die eigenen Gesundheit.
Hallo??!! Was war denn das nun? Ich hatte nie von irgendeiner Krankheit gesprochen. Und außerdem: sehr viele Menschen müssen überlegen, ob sie sich ihre Gesundheit leisten können. Sobald etwas nicht von der Krankenkasse übernommen wird, geht es jedem darum, dass es nicht zu teuer ist.
Und ich finde es verdammt schade, dass Doktor T. der Ansicht ist, dass bei Gesundheit Geld keine Rolle für den Patienten spielt, da er da vergisst, dass auch und vor allem arme Menschen sehr Kranke Menschen sein können.
Was macht er mit diesen, wenn sie nach der Untersuchung den vorherigen nicht genannten Betrag von 100 Euro einfach nicht haben?
Jedenfalls war ich sehr empört, stand da, hinter mir die Liege, vor mir in der Tür Doktor T. und wusste nicht was ich machen sollte.
So sagte ich ihm, dass es gar nicht um Gesundheit geht, sondern um eine Tauchbescheinigung und das ich vielleicht lieber zu einem anderen Arzt gehen sollte, bei dem ich weiß, dass es nur zwischen 15 und 30 Euro Kosten wird.
Darauf hin, merkte er anscheinend, dass es doch eine Möglichkeit gibt heraus zu finden was den die Kosten wären. Langsam und schon genervt ging er zu seinem Schreibtisch. Dort musste ich noch mal fragen, ob sich nicht doch etwas über die Kosten heraus finden ließe.
Er saß nur da. Dann sagte er, dass es da so allgemeine Festlegungen ja schon gäbe.
Schau an, schau an, also gibt es doch allgemeine Preisklassen für diese allgemeine Untersuchung. Aber erst mal das junge ding in die Kammer drängen, dass ich nicht lache. Er holte ein Buch vor. Blätterte darin nuschelte etwas, wovon ich vor allem nur „Belastungs-EKG“ heraushören konnte, welches erst bei älteren Tauchern gemacht wird und zu welchem ich auch ausdrücklich sagte, dass es nicht erforderlich sei. Dabei zahlte er auch 20, 40 ….und als er schließlich bei 60 Euro angekommen war, legte er das Buch zur Seite. Nun, zögerte er immer noch. Das gibt“™s doch nicht. Noch einmal musste ich fragen. Er entgegnete mir, dass die Untersuchung in etwa 75 Euro betragen wird.
Ich fühlte mich übelst behandelt. Der Arzt war gar nicht mehr freundlich gewesen. Ich sagte ihm noch total entsetzt von den Begebenheiten, dass ich nicht ein mal 75 Euro bei mir habe. Ich teilte ihm mit ich würde mich melden, falls ich keinen anderen Arzt finden würde, bei welchem es günstiger wäre…wahrscheinlich nur aus Höflichkeit, welche nicht mal mehr angebracht war.
Er schaute mir nicht ins Gesicht als mich erhob um zu gehen und als ich ihm die Hand reichte stand er nicht auf sondern blieb weiter hin sitzen.
Im Nachhinein habe ich mich sehr geärgert soviel Zeit verschwendet zu haben und ergäre mich noch immer, dass ich ihm mein Entsetzen nicht ausgedrückt habe.
Gern hätte ich ihm gesagt, was ich davon halte, dass er als Arzt, als Vertauensperson so zu sagen, die Unwissenheit der Menschen ausnutzt um sie abzuzocken.
Es wäre wirklich eine Abzocke gewesen, was mir einen Tag vor meiner Fahrt bestätigt wurde. Als ich doch noch einen Arzt gefunden hatte, bei welchem ich nach etwa 10 Minuten Wartezeit und einem recht kurzem und netten Termin, sage und schreibe 10 Euro für die Bescheinigung bezahlt habe.
Diese zwei Erfahrung stehen in einem so unheimlichen Kontrast zu einander.
Im Vergleich habe ich für den ersten Termin zwei aufwändige Telefonate, eine dreiviertel Stunde Busfahrt, eine unnötige, unschöne Unterhaltung mit einem unhöflichen Arzt, Bedrängung und Beleidigung… im Grunde nur ärgerliches was bestimmt bis zu drei stunden füllte, auf mich nehmen müssen.
Und für den anderen Termin habe ich einmal angerufen, mich gut unterhalten und keine Stunde mit Fahrtzeit, für den Termin „geopfert“.
Herr Doktor T. nehmen sie sich daran vielleicht mal ein Beispiel, es würde ihnen als Arzt und viel mehr noch als Mensch gewiss nicht schaden.

Veröffentlicht in: on 26. Dezember 2005 at 18:14 Kommentar schreiben

Teil 2

Bei dem Arzt angekommen, schaute ich zunächst nach meiner Freundin, welche ich beauftragt hatte dort mit dem Auto hin zu kommen, um nicht vielleicht unter Enttäuschung den ganzen Rückweg wieder mit dem Bus anzutreten zu müssen.
Sie war auch bald da und ich wurde in das Behandlungszimmer gebeten. Der Arzt sprach nicht viel mit mir und sagte mir auch nicht was er alles vorhatte zu untersuchen. So erklärte ich ihm, für was ich die Untersuchung und die Bescheinigung benötige und fragte nach den Kosten, da mir ja versprochen wurde, dass sie mir in diesem „persönlichem“ Vorgespräch mitgeteilt werden. Herr Doktor T. aus der Praxisgemeinschaft des Gesundheitszentrums in Riedstadt Goddelau, sagte mir jedoch im Wiederspruch zu seiner „Sprech-Stunden- Hilfe“, dass sich die Kosten nicht vor der Untersuchung bestimmen ließen. Er meinte es sei von Fall zu Fall unterschiedlich was solch eine Untersuchung kosten würde. Zu meinem Entsetzen erführ ich – leider erst im Nachhinein- , dass der Arzt, dazu verpflichtet ist dem Patienten alle Kosten, welche nicht von der Krankenkasse übernommen werden, vor der Untersuchung ungefähr zu nennen.
Gesetz den Falls der Arzt verhält sich nicht dem entsprechend, ist der Patient nicht verpflichtet die Kosten zu tragen. Denn es ist so nicht mehr nachvollziehbar, ob der vom Arzt verlangte Betrag, tatsächlich seinen Dienstleitungen entspricht.
Herr Doktor T., nutzte aus, dass ich mir dieser Tatsachen nicht bewusste war.
Und ich glaube nicht, dass ich hinsichtlich dessen der einzige Patient bin.
Dennoch, ich ließ mich nicht darauf ein erst untersucht zu werden. So erklärte ich ihm, dem Internisten, welcher solche Untersuchungen bestimmt schon oft gemacht hat, dass ich eine ganz einheitliche Untersuchung zu meiner Tautauglichkeit haben möchte. Doch er war bereits aufgestanden ohne mich aufzuklären was er nun genau untersuchen wird und drängte mich in eine kleine Behandlungskammer. Allmählich fühlte ich mich nicht nur damit unwohl, dass er mir einfach nicht sagen wollte was die Untersuchung kostet, sondern die gesamte Situation und seine Art lösten Unbehagen in mir aus.
Wir standen nun vor der Tür einer Kammer, in welche er mich hinein bat. Ich war recht verwirrt, darüber dass er mir einfach nicht sagen wollte, was es kostet, er schien mich einfach nur „behandeln“ zu wollen. Als ich dann in dieser Kammer stand, dachte ich mir „Moment“ bevor er mich nun gleich auf diese liege stoßen lasse – er war mir wirklich sehr nah und ich fühlte mich sehr gedrängt und auch bedrängt von ihm – muss ich Klartext mit ihm reden.

Ich stellte klar, dass ich wissen muss, was die Untersuchung kostet und das ich mich vorher nicht untersuchen lassen mag. Ich sagte ihm: “ Wissen sie ich bin Schülerin und zahle den Beleg, welchen ich brauche selbst. Ich kann es mir nicht leisten mehr als 50 Euro zu zahlen.“ Darauf entgegnete er mir, dass er es noch nicht erlebt hätte, dass jemanden die Kosten wichtiger sind als die eigenen Gesundheit.
Hallo??!! Was war denn das nun? Ich hatte nie von irgendeiner Krankheit gesprochen. Und außerdem: sehr viele Menschen müssen überlegen, ob sie sich ihre Gesundheit leisten können. Sobald etwas nicht von der Krankenkasse übernommen wird, geht es jedem darum, dass es nicht zu teuer ist.
Und ich finde es verdammt schade, dass Doktor T. der Ansicht ist, dass bei Gesundheit Geld keine Rolle für den Patienten spielt, da er da vergisst, dass auch und vor allem arme Menschen sehr Kranke Menschen sein können.
Was macht er mit diesen, wenn sie nach der Untersuchung den vorherigen nicht genannten Betrag von 100 Euro einfach nicht haben?
Jedenfalls war ich sehr empört, stand da, hinter mir die Liege, vor mir in der Tür Doktor T. und wusste nicht was ich machen sollte.
So sagte ich ihm, dass es gar nicht um Gesundheit geht, sondern um eine Tauchbescheinigung und das ich vielleicht lieber zu einem anderen Arzt gehen sollte, bei dem ich weiß, dass es nur zwischen 15 und 30 Euro Kosten wird.
Darauf hin, merkte er anscheinend, dass es doch eine Möglichkeit gibt heraus zu finden was den die Kosten wären. Langsam und schon genervt ging er zu seinem Schreibtisch. Dort musste ich noch mal fragen, ob sich nicht doch etwas über die Kosten heraus finden ließe.
Er saß nur da. Dann sagte er, dass es da so allgemeine Festlegungen ja schon gäbe.
Schau an, schau an, also gibt es doch allgemeine Preisklassen für diese allgemeine Untersuchung. Aber erst mal das junge ding in die Kammer drängen, dass ich nicht lache. Er holte ein Buch vor. Blätterte darin nuschelte etwas, wovon ich vor allem nur „Belastungs-EKG“ heraushören konnte, welches erst bei älteren Tauchern gemacht wird und zu welchem ich auch ausdrücklich sagte, dass es nicht erforderlich sei. Dabei zahlte er auch 20, 40 ….und als er schließlich bei 60 Euro angekommen war, legte er das Buch zur Seite. Nun, zögerte er immer noch. Das gibt“™s doch nicht. Noch einmal musste ich fragen. Er entgegnete mir, dass die Untersuchung in etwa 75 Euro betragen wird.
Ich fühlte mich übelst behandelt. Der Arzt war gar nicht mehr freundlich gewesen. Ich sagte ihm noch total entsetzt von den Begebenheiten, dass ich nicht ein mal 75 Euro bei mir habe. Ich teilte ihm mit ich würde mich melden, falls ich keinen anderen Arzt finden würde, bei welchem es günstiger wäre…wahrscheinlich nur aus Höflichkeit, welche nicht mal mehr angebracht war.
Er schaute mir nicht ins Gesicht als mich erhob um zu gehen und als ich ihm die Hand reichte stand er nicht auf sondern blieb weiter hin sitzen.
Im Nachhinein habe ich mich sehr geärgert soviel Zeit verschwendet zu haben und ergäre mich noch immer, dass ich ihm mein Entsetzen nicht ausgedrückt habe.
Gern hätte ich ihm gesagt, was ich davon halte, dass er als Arzt, als Vertauensperson so zu sagen, die Unwissenheit der Menschen ausnutzt um sie abzuzocken.
Es wäre wirklich eine Abzocke gewesen, was mir einen Tag vor meiner Fahrt bestätigt wurde. Als ich doch noch einen Arzt gefunden hatte, bei welchem ich nach etwa 10 Minuten Wartezeit und einem recht kurzem und netten Termin, sage und schreibe 10 Euro für die Bescheinigung bezahlt habe.
Diese zwei Erfahrung stehen in einem so unheimlichen Kontrast zu einander.
Im Vergleich habe ich für den ersten Termin zwei aufwändige Telefonate, eine dreiviertel Stunde Busfahrt, eine unnötige, unschöne Unterhaltung mit einem unhöflichen Arzt, Bedrängung und Beleidigung… im Grunde nur ärgerliches was bestimmt bis zu drei stunden füllte, auf mich nehmen müssen.
Und für den anderen Termin habe ich einmal angerufen, mich gut unterhalten und keine Stunde mit Fahrtzeit, für den Termin „geopfert“.
Herr Doktor T. nehmen sie sich daran vielleicht mal ein Beispiel, es würde ihnen als Arzt und viel mehr noch als Mensch gewiss nicht schaden.

Veröffentlicht in: on at 18:14 Kommentar schreiben