Gedanken

Was Du mir bist?

Frage ich mich, in diesem Moment, da Du mich nicht angerufen hast; mir keine Antwort gegeben hast.

„Ich könnte nur schwer ohne Dich.“
Brecht sagt, es lässt sich leichter leben, wenn man die Dinge nicht so groß macht, oder so etwas in der Art. Deswegen sage ich hier an dieser Stelle nicht, dass ich nicht ohne dich leben könnte. Weil, das könnte ich ja bestimmt irgendwie. Es sei denn… wobei, ich habe keine Ahnung, ob ich mich umbringen würde, würdest Du nicht mehr leben. Und ehrlich gesagt ich glaube ich hätte zu viel Respekt davor, selbst über den Tod zu entscheiden, oder zu viel Angst. Aber was ich dann tun würde, darüber kann ich ja eigentlich nur rational nachdenken. Da es aber eine total emotionale Situation wäre, werde ich doch schließlich für nichts garantieren können. O Gott.. Ich muss jetzt aber aufhören darüber nachzudenken.

Es wäre anders, ohne dich. Es würde sich so ziemlich alles verändern. Da ich mit Dir gelebt habe, mit dir noch lebe… hoffe ich doch…, auch wenn Du gerade etwas ferner bist.

Ich lebe nicht UND bin mit dir zusammen, sondern ich lebe mit dir. Das ist ein wesentlicher Unterschied. Den man sogar alltäglich merken kann. In dem es unnormal ist lange, ohne dich zu sein, und seltsam, wenn ich nicht mal mit dir telephoniere. Aber es ist Ok und öfters auch mal nicht anders möglich und manchmal auch gut so.
Dann bist Du dennoch da. Entweder in meinem Gedanken, oder in meinen Gefühlen; immer aber in meinem Unterbewusstsein, in meinem Herzen; in meinem Geist.

Deswegen schreibe ich wohl gerade auch.

Ich weiß nicht, was ich damit anfangen soll: Dass du mir kurz vor einer Familienfeier absagst; per SMS.
Ich weiß, dass ich die letzten Tage scheiße zu dir war. Und gerne hätte ich es heute wieder gut gemacht. Aber du wolltest es vielleicht gar nicht. Ich habe darüber nachgedacht. Und es gibt nur zwei Möglichkeiten. Entweder musstest du länger arbeiten und es war nicht anders möglich, sodass du auch nicht mal anrufen konntest. Oder dir ist kurz vorher eingefallen, dass es nicht geht, dass du keinen Bock hast mit mir zu meiner Familie, zu fahren, wo wir wegen mir Streit hatten und ich dich so angepisst hatte.
Die zweite Möglichkeit wird für mich leider immer möglicher. Da du auf meine Auforderung, doch einfach nachzukommen, nicht eingegangen bist und dich in keinster Weiße gemeldet hast.

Scheiße.

Und das hier liest du wahrscheinlich noch nicht einmal. Es sei denn Du bist auch morgen bei deinen Eltern und kommst auf die Idee, auf meine Seite zu klicken. Wenn Du nicht auch dafür zu genervt bist.

Ja. Ich würd’s verstehn.

Und trotzdem find ich’s scheiße, mir so abzusagen.

Veröffentlicht in:  on 19. Oktober 2006 at 00:34 Kommentare (6)

Es ist ein wunderschöner Morgen, die Sonne scheint, frische Luft strömmt durch mein Fenster in mein kleines Zimmer herein und aus meiner Anlage plätschern die Töne und Melodien Indiens.
Zwar bin ich ein wenig Krank, aber doch zufrieden.
Zufrieden damit, dass ich eh frei habe und nun in aller Ruhe mein Zimmer auf den Kopf stellen kann, um endlich eine Ortnung zu finden.

Und wie geht es euch da draußen?

Veröffentlicht in:  on 17. Oktober 2006 at 12:38 Kommentare (2)

„Bitte!“

Lass mich wissen was du liebst,
Lass mich wissen was du gerne gibst.
Lass mich sein, lass mich herein.
In deine Leben; in deinen Geist.
Lass mich mich sein,
Lass mich für dich sein.
Lass uns alles weiterführn’.
Lass sie uns öffnen,
Die schweren Türn’.
Ich habe keine Angst.
Wie steht es mit dir?
Ich kann dir geben,
Was du verlangst.
Nur sagen musst Du’s mir.
Zeigen musst Du’s
Und vor allem dir selbst eingestehn’.
Bitte lass mich da sein für dich,
Bitte lass mich nicht gehn’.

Veröffentlicht in:  on 13. Oktober 2006 at 16:29 Kommentar schreiben