Ich bin ein Komödiant, ein Clown, ein Gaukler, ein lustiger tanzender Scherz, der sich am Lachen seines inneren Geistes verschluckt und Tränen schreit.
Ich bin ein Kätzchen, klein in einer warmen Hohle, mit Träumen in die Ferne, mit Augen zum Licht und habe Angst die Höhle, zu verlassen, weil es Draußen kalt sein könnte.
Ich bin laut, laut viel zu laut, um mich selbst hören zu können.
Ich liebe mich. Ich verteidige Mich vor allem, auch vor mir selbst. Ich leide, ich leide gern.
Ich lache, ich lache gern. Nach bunten Lichtern, in tiefer Höhe, nach kleinen Kindern, nach meinem Selbst. Ich fehle mir, vergesse mich und suche mich.
Ich lasse mich liegen, ohne zu wissen, das ich es wahr. Ich suche mich nicht, und bin doch sichtbar überall verteilt.
Ich ruhe in mir, dank meiner Liebe.
Ich bin ein Traum, ich bin ein Märchen. Was soll ich nur machen, um zu besten. Ich bin eine Träne, bin ein Lächeln. Alles wird schließlich einmal vergehn.
Ich habe Angst vorm sterben, weil ich nicht getraue mein Leben zu leben. Was hält mich, was hindert mich, außer meinem selbst?
Ein Selbstportrait
Der Traum der heutigen Nacht
Es war Winter und der Waldweg war voller eisigem Schnee.
Meine Schwester, meine kleine Cousine und ich rutschten die Steilen Wege zwischen den alten Bäumen, an denen langen Tannenzapfen aus Eis herunter hingen, entlang.
Wir kamen um eine scharfe Kurve. Und da passierte es, ich kam vom Weg ab und rutsche bis zu dem steilen Abhang des Berges.
Ich hielt mich in den Wurzeln, Schling- und Kletterpflanzen fest.
Der Schnee, lies meine Kleidung nass werden. Wie tief es wohl hinunter ging?
Ich rief nach meinem Vater, während dessen mir die Zeit ganz langsam zu vergehen schien und erinnerte mich:
Früher, einst wie ich noch ein kleines Kind gewesen war, war ich hier schon einmal mit meiner Schwester gewesen. Wir liefen Ski, zum ersten mal in unserem Leben, und ich rutschte an der Selben Stelle aus, an welcher es auch dieses mal geschehen war. Damals rettete mich mein Vater.
Meine Schwestern waren oben auf dem Berg, mein Vater stand unten bei unserem Haus.
Beide waren zu weit weg, um mir nun zu helfen.
Mein Vater schrie zu mir hoch, dass ich mich an den Pflanzen hochziehen solle.
Das tat ich. Sie waren eiskalt und das Eis begann nicht nur in meinen Händen, sondern auch überhaupt in diesem Moment zu schmelzen, da die Sonne aufgegangen war.
Es war schwer sich an ihnen festzuhalten.
Ich griff nach allem, was mir hätte Halt geben können. Nach Felsen, nach Büschen, alles tief im Schnee versunken.
Mein Glück war es gewesen, dass ich mit den Füßen in den Pflanzen Halt gefunden hatte. Und so konzentrierte ich mich mehr auf diese und kletterte langsam aber allmählich den senkrechten Abhang wieder auf den Berg hinauf.
Meine Cousine und meine Schwester zogen mich hoch.
Als sie mich hielten und ich schon fast wieder festen Boden unter den Füßen hatte, sah ich die große orangene Sonne am Himmel stehn.
Es war wieder Sonnenuntergang, obwohl noch kein ganzer Tag, sondern nur Minuten vergangen waren. Ich versuchte meine Cousine darauf aufmerksam zu machen, aber sie war zu aufgeregt und damit beschäftigt mich zu halten. Ich wollte ihr dennoch zeigen was ich sich vor meinen Augen abzuspielen begann.
Denn unter der Sonne taten sich Treppen auf, welche die Wolken unter ihr miteinander verbunden. Und ich sah die Häuser. Alles in einem tiefen Lila. Doch als die Sonne sehr schnell untergegangen war, ging auch diese Stadt mitunter. Und so hatte nur ich sie gesehen. Es war das Paradies gewesen, was ich gesehen hatte, das wusste ich. Es waren viele Wolken über und nebeneinander, aber nur so weit verstreut wie auch die Große der Sonne reichte. Die Wolken führten zur Sonne und der Himmel, war in ihr.
Sie zogen mich hoch. Und verstanden meinen verzauberten Gesichtsausdruck nicht.
Das Eis war geschmolzen, der Winter ging in diesem Moment zu Ende. So forderten sie mich auf zu springen.
Ich schaute nach unten und entdeckte unseren alten Teich, den ich das letzte mal als Kind gesehen hatte. Es lag eine Weise große Luftmatratze auf der Wasseroberfläche.
Nun war es Glück auf dieser zu landen. Meine Schwester sprang, dann meine Cousine und zuletzt sprang ich. Sie landeten auf der Matratze, aber ich landete direkt neben dieser im Wasser.
Es müssen wohl zehn Meter gewesen sein und das Wasser war kaum einen Meter tief. Aber ich tat mir nichts und fühlt mich gleich wohl in dem warmen Wasser.
Wir gingen zu unserem Vater und schlugen ihm vor den Brunnen doch als Schwimmbecken zu verwenden. Das alte, aus großen Plattensteinen gebaute, runde Becken grenzte direkt an den Berg an und war perfekt dafür geeignet.
Und die bunten Blumen, die nun an den Pflanzen des Berges zu wachsen und zu blühen begannen, gaben einem das Gefühl von einer südländischen Oase.
Wir gingen ins Haus, ich glaube die Idee hatte ihm gut gefallen.
Der wohl schönste Kettenbrief überhaupt
Gerade wollte ich anfangen mir meine negativen Gedanken und Sorgen von der Seele zu schreiben, da entdecke ich diese Mail von meiner Schwester. Ich muss sagen: mir geht es wirklich besser. Und vielleicht lese ich das nun häufiger und vorallem an Morgenden an denen es mir mal schlecht geht. Weil ich weiß, dass dann meine Probleme wesentlich kleiner werden und ich um einieges dankbarer. Danke Sandra.
DIE WELT UND DU
Wenn wir die ganze Menschheit auf ein Dorf von 100 Einwohnern reduzieren
und auf die Proportionen aller bestehenden Völker achten würden, so wäre
dieses Dorf so zusammengestellt:
57 Asiaten
21 Europäer
14 Amerikaner (Nord u. Süd)
8 Afrikaner
52 wären Frauen
48 wären Männer
70 Nicht-Weiße
30 Weiße
70 Nicht-Christen
30 Christen
89 Heterosexuelle
11 Homosexuelle
6 Personen würden 59 % des gesamten Weltreichtums besitzen und alle 6
Personen kämen aus den USA
80 hätten keine ausreichenden Wohnverhältnisse 70 wären Analphabeten 50
wären unterernährt 1 würde sterben 2 würden geboren 1 hätte einen PC 1
hätte einen akademischen Abschluß
Wenn man die Welt aus dieser Sicht betrachtet,wird jedem klar, daß das
Bedürfnis nach Zusammengehörigkeit,Verständnis, Akzeptanz und Bildung
notwendig ist.
Falls du heute Morgen gesund und nicht krank aufgewacht bist, bist du
glücklicher als 1 Million Menschen, welche die nächste Woche nicht
erleben werden.
Falls du nie einen Kampf des Krieges erlebt hast, nie die Einsamkeit
durch Gefangenschaft, die Agonie des Gequälten oder Hunger gespürt hast
- dann bist du glücklicher als 500 Millionen Menschen der Welt.
Falls du in die Kirche gehen kannst, ohne die Angst, daß dir gedroht
wird, daß man dich verhaftet oder dich umbringt – bist du glücklicher
als 3 Milliarden Menschen der Welt.
Falls sich in deinem Kühlschrank Essen befindet, du angezogen bist, ein
Dach über dem Kopf hast und ein Bett zum Hinlegen – bist du reicher als
75% der Einwohner dieser Welt.
Falls du ein Konto bei der Bank hast, etwas Geld im Portemonnaie oder
etwas Kleingeld in einer kleinen Schachtel – gehörst du zu 8% der
wohlhabensten Menschen auf dieser Welt.
Falls du diese Nachricht liest, bist du doppelt gesegnet worden -
denn:
1. Jemand hat an dich gedacht und
2. du gehörst nicht zu den 2 Milliarden Menschen die nicht lesen können
Und… du hast einen PC!
Einer hat irgendwann mal gesagt:
Arbeitet – als würdet ihr kein Geld brauchen, Liebt – als hätte euch
noch nie jemand verletzt, Tanzt – als würde keiner hinschauen,
Singt- als würde keiner zuhören,
Lebt – als wäre das Paradies auf der Erde.
Dies ist die internationale Woche der Freundschaft.
Schicke dieses Mail an alle, die du Freunde nennst und andere nette
Menschen.
Wenn du sie nicht weiter schickst, wird absolut nichts passieren!
Wenn du sie trotzdem weiterschickst, wirst du vielleicht von Jemandem
ein Lächeln bekommen. Einen sonnigen Tag!
Geschrieben: In der Nacht, des 10.10.06
Eigentlich führe ich doch ein schönes Leben.
Warum ich nur wieder so unglücklich und so deprimiert sein konnte?
Gerade bin ich vom Babysitten der Kinder zweier sehr lieber Menschen heimgekommen, mit denen ich eine sehr interessante Art von Beziehung aufgebaut habe und nun seit etwa einem Jahr führe.
Alle zwei bis drei Wochen passe ich auf ihre Kinder auf.
Das Kleinere von den Beiden, es ist nun zwei Jahre alt, bringt die Mutter immer ins Bett und auch sonst mache ich nicht alles das, was ich zu den Aufgeben eines Kindermädchens zählen würde.
Und so bin ich dort von sieben bis elf und kriege gar nicht so viel von den Kindern mit, da sie die meiste Zeit schlafen.
Fee bringe ich zwar ins Bett, habe aber auch nur knapp eine Stunde mit ihr.
Daher ist es sehr interessant, wie sich die Beziehung aufbaut, da ich sie regelmäßig, aber nicht häufig und immer nur für eine gewisse kurze Zeit sehe, und doch eine verantwortungsvolle Aufgabe und wichtige Rolle habe.
Schon auch, weil ich mich in ihrem Zuhause, also in einem sehr intimen Rahmen bewege.
Unsere respektvolle, aber auch ein wenig distanziert und doch vertrauenswürdige Beziehung, basiert im Grunde auf zwei Dingen.
Meiner Offenheit, über alle wichtigen Ereignisse und meine Erfahrungen mit den Kindern zu sprechen, was ihnen Sicherheit gibt und eine Vertauensbasis schafft und zum anderen unser beidseitiges Verhältnis und unsere Leidenschaft zu Filmen.
Als Menschen und nicht im Elternbabysitter-Verhältnis, gründet unsere Beziehung also auf Gesprächen über Filme.
Hauptsächlich, wobei wir auch schon über die Schule sprachen und ich ja auch eh über alles spreche was gerade wichtig für mich ist.
So sind es aber doch die Filme…
Meistens, wenn ich komme, gehen sie ins Kino und ich freue mich schon riesig zu erfahren was sie schauen, und dann freue ich mich auf das, bis zu einer halben Stunde dauernde Gespräch über den Film, wenn sie wieder heimkommen.
Dass ich solch einen Dienstag, manchmal alle zwei Wochen habe, das kann mich doch sehr glücklich machen.
Das mich Menschen kennen und mir ihre Kinder anvertrauen über die kleine Sache sich mit mir alle zwei oder drei Wochen über Filme zu unterhalten, ist doch einfach wunderbar.
Und so komme ich glücklich nach Hause.
Weil ich mir eines Lebensinhaltes, wieder bewusst geworden bin.
Der Mensch, braucht eine Aufgabe, er muss spüren, dass jemand ihn braucht und er braucht Lebensinhalte, denn ohne dies währe sein Leben leer und er begänne – wie ich wohl auch – sich zu fragen, warum er überhaupt alle Plagen und Anstrengungen des Lebens auf sich nehmen soll.
Mir fehlten und fehlen vielleicht ein paar noch immer dieser wichtigen Lebensinhalte… über andere war ich mir einfach nicht bewusst in letzter Zeit.
Die Folge
davon war,
dass ich, obwohl ich mir einen Praktikumsplatz hätte suchen und mein Zimmer hätte aufräumen sollen, damit ich Platzt habe für wichtige Unterlagen, für meine Ordnung und Platz zum Tanzen, dass ich dennoch nichts von all dem tat.
Warum?
Weil ich mich in den letzte Tagen fragte, warum ich überhaupt mir den Kopf darüber zerbrechen soll, wie ich meinen Lebensweg beginne, wenn er doch schließlich mal sein Ende finden wird.
Vielleicht mag euch das nun erschrecken, aber ich habe mich gefragt warum ich überhaupt irgend etwas beginnen, oder überhaupt machen sollte, wenn ich doch eh streben werde.
Und ich war nicht pessimistisch, sondern betrachtete es ganz nüchtern und real.
Ihr werdet mir nun sagen, dass auch ganz realistisch betrachtet ich wohl mit meinem leben etwas anfangen sollte, damit es bis zu meinem Tod doch zumindest ein angenehmes ein schönes Leben sein soll.
Nun, das sagte ich mir auch, aber dann fragte ich mich, ob ich das überhaupt will?
Ein angenehmes Leben?
Oder, ob es für mich denn wirklich möglich sei ein angenehmes Leben zu führen?
Hängt das doch nicht nur, von der Berufswahl ab und ob man den richtigen Menschen für eine Familie findet, oder?!
Hat nicht ein angenehmes Leben vor allem mit Zufriedenheit zu tun?
Dann musste ich mich fragen, ob ich hier in dieser Welt, in der alle drei Sekunden ein Mensch an Aids stirbt, wegen Gott dem gütigen Schöpfer und Retter immer noch Kriege geführt werden, und die habgierigen Kapitalisten und wir die sie unterstützen Kinder in Indien, Afrika, Südamerika und was weiß ich noch wo auf dieser dreckigen Welt töten, überhaupt zufrieden sein kann?
Ob ich hier ein angenehmes Leben führen kann?
Das wäre meine Antwort darauf.
Aber dann könntet ihr wohl sagen:
Sei nicht dies, all diese Ungerechtigkeit, der Grund warum ich mein Zimmer aufräumen, eine Ausbildung, oder einen Studienplatz finden und somit eine Grundlage schaffen sollte, etwas in der Welt zu erreichen, zu verbessern…!? Das wäre ein guter Sinn und Grund der für das Leben spricht, auch wenn es dann nicht unbedingt ein angenehmes wäre.
So ist das doch, eine wirklich gute Antwort.
Und, auch wenn ich kontern könnte, vielleicht damit das der Mensch ein Fehler der Evolution sei, und verdammt dazu die Welt auf der er lebt und sich Selbst zu zerstören und dass es somit ganz gleich bliebe ob ich hier bleibe; nichts tue, oder bleibe und rette oder mir das Leben nehme…
Aber wisst ihr was?
Ich möchte es einfach nicht.
Ich bin noch zu jung, um alles wissen zu können und ich sollte es einfach lernen nicht alles besser zu wissen.
Außerdem habe ich eben wieder erkannt, dass ich trotz meiner Gefühle, die auf rationalen Gedanken begründen, gar nicht das Recht habe, irgendwelche nach den Überlegungen folgende Entscheidungen zu treffen.
Weil es da zwei Menschen gibt, die ins Bett gebracht werde wollen, die all diese Sorgen gar nicht kennen, und weil zwei Menschen mich brauchen, die jetzt auch nicht mehr entschieden dürfen, und weil ich zu meiner Mutter nach Hause komme, die mich liebt und die ich doch dann beleidigen würde und sie und das was sie auf dieser Welt – sei sie noch so schlecht – hinterlässt, verfluchen und zerstören würde.
Also lege ich mich in mein Bett, danke euch für die Zeit, die ihr mir gewidmet habt und freue mich darüber, dass ich kein pessimistischer Mensch bin und durchaus in der Lage mich anzupassen.