Ein Text, geboren durch meine Gedanken zu einer Aussage, welche mein Freund letztens in einem Café aussprach.
Vorstellungen sind Wünsche, gepaart mit einem mehr oder weniger staken Einfluss von Erfahrungen. Die Wünsche, ganz ohne diesen Einfluss sind für mich unsere Träume. Wir wünschen etwas, wissen aber dass es unrealistisch oder nur schwer erreichbar ist. Aber unsere Wünsche im Alltag, sind für uns ganz normale Vorstellungen darüber wie alles mögliche im Leben so laufen sollte. Wenn etwas nicht nach unserer Vorstellung läuft, gefällt uns das nicht und je nach der eigenen Person, ärgert man sich mehr oder weniger und gerät unter Umstanden in Konflikte mit den Menschen die mit der Vorstellung verbunden sind. Es gibt ein wunderbares Sprichwort, welches diese Problematik quasi beseitigt: „Wenn etwas nicht so ist, wie Du es Dir vorstellst, ändere einfach deine Vorstellung! Das ist ein wirklich gutes Sprichwort und wie ich herausgefunden habe auch ein sehr guter Leitfaden für Menschen, bei denen immer alles so passieren soll wie sie es sich vorstellen. Schließlich geht das nicht, dass alles immer so ist wie man es sich wünscht. Wenn man das aber erwartet, wird man viel enttäuscht im Leben. Also habe ich begonnen, meine Vorstellungen in einigen Momenten zu ändern, in dem ich schaute was ich mir noch vorstellen könnte, das mit dem aktuellen nicht erwarteten Ereignis harmoniert. Und es geht. Es sei denn es handelt sich nicht um eine Vorstellung, sondern um eine Erwartung. Natürlich kann ich auch erwarten, dass meine Vorstellung eintrifft, aber ich meine hier die wirklichen Erwartungen, die Dinge, die man voraussetzt, die zu Grundeinstellungen gehören, weil Gegenteiliges einen unglücklich machen würde oder ähnliches.Diese Erwartungen kann man nicht ändern und der Situation anpassen, weil man sonst sich selbst verraten würde. Es ist ganz wichtig diese beiden Dinge zu unterschieden, weil die Grenze nicht immer klar erkennbar ist. Da gibt es Dinge, bei denen ist es klar, dass man sie nicht im Leben haben möchte, wie z.B einen Menschen, der einen belügt oder betrügt. Aber bei anderen Sachen muss man sich Fragen wie viel Zugeständnisse dem anderen Menschen, den anderen Menschen oder einer Situation gegenüber gemacht werden dürfen, damit man sich nicht selbst verbiegt und sich treu bleibt.