„ Meine Abschiedsfeier“

am 28.08.07

um 21Uhr

In Uli’s Garten
In der Friedrich-Ebertstraße 116
Griesheim

Es sind alle, die sich von mir verabschieden wollen, herzlichst eingeladen!!!

Wir wollen Würstchen grillen und mit einem Glas Sekt oder Wein, bei gutem Wetter in den kleinen Pool hinein…

Über eine eurer Lieblingsbeilagen für uns alle würde ich mich sehr freuen!

Eure Nadine

PS: Bei Fragen, einfach einen Kommentar oder eine
E-Mail schreiben: Lila-dine@gmx.de

Veröffentlicht in:  on 18. August 2007 at 15:36 Kommentar schreiben

Mein Abschied

Es war im Dezember letzten Jahres, als ich mich bei dem Christlichen Jugenddorf Werk (CJD) um einen Ausbildungsplatz zur Jugend- und Heimerzieherin beworben hatte.
Damals wurde mir von der Auszubildendenleitung, Frau Kremer gesagt, ich müsse mich ranhalten, um noch in das Bewerbungsverfahren für dieses Jahr hinein zu kommen. So entschied ich mich schnell für die vielseitige – und meiner Annsicht nach– beste Erzieherausbildung im CJD und organisierte eine Mitgliedsbescheinigung bei der evangelischen Kirche, ein polizeiliches Führungszeugnis, ein ärztliches Attest, eine Beglaubigte Zeugniskopie, zwei Lichtbilder, kopierte Bescheinigungen meiner vorherigen Tätigkeiten und schrieb einen neuen Lebenslauf, sowie eine ausführliche Bewerbung. Und dies innerhalb weniger Tage. Außerdem rannte ich von einem Kindergarten zum anderen, da ich glaubte eine einjährige Praxiserfahrung im sozialen Bereich zu brauchen. Dann hatte ich es geschafft, meine Bewerbung war fertig und ich kam noch zu dem Verfahren in diesem Jahr dazu. Im Januar fand ich auch eine Praktikumstelle in einem Kindergartendirekt vor meiner Haustür. Die einzige Schwierigkeit war, der Ausbildungsbeginn war der 01. September (falls ich genommen werden würde) und bis dahin würde ich sogar mit der Zeit von meinem vorherigen Nebenjob im Altersheim auf keine 12 Monate kommen. Dennoch ging ich zu dem Vorstellungsgespräch in der Hoffnung es gäbe auch eine andere Möglichkeit. Im Februar wechselte ich meine Praktikumstelle. Ab da arbeitete ich in der Diakonie in Nieder-Rammstadt in einer Wohngruppe mit Kindern mit Behinderung. Ich wollte viele verschiedenen Erfahrungen vor meiner Ausbildung sammeln, um eine gute Vorbereitung zu haben. Als im ich März durch ein weiteres nachschauen im Internet feststellte, dass man mit Abitur, nur sechs Wochen Praxiserfahrung als Vorraussetzung benötigte, blieb ich in dennoch der Diakonie. Diese 6 Monate waren eine harte aber sehr lehrreiche und besondere Zeit. In dieser Zeit ist bei mir sehr viel passiert und es hat sich einiges Verändert. Jetzt hatte ich mein letztes Vorstellungsgespräch in Oberurff, bei Kassel in einem Internat in welchem ein Platzt für mich frei geworden ist. Ich bin nämlich auf der Warteliste gewesen. Auch das ist gut gelaufen… und deswegen werde ich nach Oberurff gehen und dort leben und eine Erzieherin werden. Ja so ist das… und auch dort werde ich dann viel zu tun haben. Aber die Zeit mit euch, vor meinem Praktikum, in der Bertolt Brecht Schule, die mit meiner Familie, die mit meinen Freunden und die Zeit während des Praktikums, wenn ich mich über Stress und Überforderung mal auslassen dürfte :-) , oder ihr mich davon abgelenkt habt, die war schön und die nehm ich mit mir. Und ich würde mich sehr freuen, wenn einige von euch mich mal besuchen würden. Dort werde ich wahrscheinlich eine 2 Zimmer Wohnung, mit einer kleinen Küche haben. Es liegt in einem Dorf, mit viel Wald, einem See und einer Kneipe… .:-)… Nein, es ist echt schön. Und ich hoffe ihr kommt zu meiner Feier.

Eure Nadine

Veröffentlicht in:  on at 15:35 Kommentar schreiben

Vorstellungen und Erwartungen

Ein Text, geboren durch meine Gedanken zu einer Aussage, welche mein Freund letztens in einem Café aussprach.

Vorstellungen sind Wünsche, gepaart mit einem mehr oder weniger staken Einfluss von Erfahrungen. Die Wünsche, ganz ohne diesen Einfluss sind für mich unsere Träume. Wir wünschen etwas, wissen aber dass es unrealistisch oder nur schwer erreichbar ist. Aber unsere Wünsche im Alltag, sind für uns ganz normale Vorstellungen darüber wie alles mögliche im Leben so laufen sollte. Wenn etwas nicht nach unserer Vorstellung läuft, gefällt uns das nicht und je nach der eigenen Person, ärgert man sich mehr oder weniger und gerät unter Umstanden in Konflikte mit den Menschen die mit der Vorstellung verbunden sind. Es gibt ein wunderbares Sprichwort, welches diese Problematik quasi beseitigt: „Wenn etwas nicht so ist, wie Du es Dir vorstellst, ändere einfach deine Vorstellung! Das ist ein wirklich gutes Sprichwort und wie ich herausgefunden habe auch ein sehr guter Leitfaden für Menschen, bei denen immer alles so passieren soll wie sie es sich vorstellen. Schließlich geht das nicht, dass alles immer so ist wie man es sich wünscht. Wenn man das aber erwartet, wird man viel enttäuscht im Leben. Also habe ich begonnen, meine Vorstellungen in einigen Momenten zu ändern, in dem ich schaute was ich mir noch vorstellen könnte, das mit dem aktuellen nicht erwarteten Ereignis harmoniert. Und es geht. Es sei denn es handelt sich nicht um eine Vorstellung, sondern um eine Erwartung. Natürlich kann ich auch erwarten, dass meine Vorstellung eintrifft, aber ich meine hier die wirklichen Erwartungen, die Dinge, die man voraussetzt, die zu Grundeinstellungen gehören, weil Gegenteiliges einen unglücklich machen würde oder ähnliches.Diese Erwartungen kann man nicht ändern und der Situation anpassen, weil man sonst sich selbst verraten würde. Es ist ganz wichtig diese beiden Dinge zu unterschieden, weil die Grenze nicht immer klar erkennbar ist. Da gibt es Dinge, bei denen ist es klar, dass man sie nicht im Leben haben möchte, wie z.B einen Menschen, der einen belügt oder betrügt. Aber bei anderen Sachen muss man sich Fragen wie viel Zugeständnisse dem anderen Menschen, den anderen Menschen oder einer Situation gegenüber gemacht werden dürfen, damit man sich nicht selbst verbiegt und sich treu bleibt. 

Veröffentlicht in:  on 10. August 2007 at 12:59 Kommentare (1)