Eine tiefe Traurigkeit, ein tiefer Schmerz,
die sanft und stark in mir ruhen,
in meiner Brust sitzen und langsam
wie ein kühles Moor in meinen Bauch sinken…
füllen mich so ganz, dass ich still werde und ernst.
Es tut weh.
Nicht gelähmt, sondern ganz klar und ruhig,
durch die Wahrheit, sehne ich mich nach mehr.
Nach dem was hätte geschehen sollen und nun nicht geschieht,
doch auch mit sanftem Trost dadurch,
dass es nicht geschehen wäre,
nach dem was nicht geschehen wäre.
Ich spüre durch meine Trauer das größere,
nach dem ich mich nun zu sehnen beginne.
Etwas das ich spüre passierte nicht.
Nun da es fehlt, bildet es ein Loch in mir,
in meinem Leib, von dem Bauch bis zum Rücken,
ganz durch mich durch.
Sanft streiche ich durch diese Wunde,
werde ganz weich.
Hier wachsen meine Sehsucht und das Loch
durch die Trauer
und möchten mit größerem gefüllt werden.
Mit größerem dass ich zuvor nicht erwartete und nicht mal wünschte.
Da ich weiß,
das wäre mit Dir nicht geschehen ist es leichter.
Ich spüre eine geduldige Vorfreue, die mich beruhigt
und das Loch zu erfüllen beginnt.
Auch wenn ich spüre, dass es noch dauern wird…